NVIDIA hatte im Februar 2017 schnellere Speichervarianten für die GeForce GTX 1080 und GTX 1060 angekündigt. Die
offizielle NVIDIA-Mitteilung nennt 11 Gbps GDDR5X für die GTX 1080 und 9 Gbps GDDR5 für die GTX 1060. Die neuen Speicherchips sollten höhere Bildraten und kürzere Ladezeiten von Grafikdaten ermöglichen.
Bei den ersten Partnerkarten fiel der Aufpreis jedoch deutlich aus. Golem berichtete am 20. April 2017, dass eine MSI GeForce GTX 1060 Gaming X 6G damals für rund 300 Euro gelistet war, während die neue Gaming X+ 6G rund 400 Euro kostete. Die
Golem-Analyse zu den Pascal-Karten bewertete den Unterschied als nicht durch den erwarteten Leistungszuwachs gedeckt.
GTX 1080 mit 11 Gbps kostet ebenfalls mehr
Bei der GeForce GTX 1080 Gaming X 8G standen laut Golem rund 570 Euro für die bisherige Version rund 660 Euro für die Variante mit 11 Gbps GDDR5X gegenüber. Als Grund für den Aufpreis kam unter anderem die begrenzte Verfügbarkeit der von Micron gefertigten Speicherchips infrage. Eine Messung der tatsächlichen Mehrleistung lag zum Zeitpunkt der Meldung nicht vor.
EVGA bot für bestimmte FTW2-, iCX- und SC2-Karten der GTX 1080 ein optionales
Firmware-Update für höhere Speichertaktraten an. EVGA wies dabei auf mögliche Bildfehler und Stabilitätsprobleme hin. Für Spieleentwicklung und Qualitätssicherung blieb die GTX-10-Serie wegen ihrer DirectX-12- und VR-Leistung relevant. Ein früherer
Bericht zur GeForce GTX 1060 ordnete die Karte bereits als Pascal-Modell für Full HD und VR ein.