Ionic hat am 7. April 2017 Version 3.0 seines Frameworks veröffentlicht. Im
offiziellen Release-Beitrag begründet das Unternehmen den Versionssprung mit der Umstellung auf Semantic Versioning und der Kompatibilität zu Angular 4.0.0. Für bestehende Projekte aus der 2.x-Reihe sollten die notwendigen Änderungen begrenzt bleiben.
Ionic 3.0 unterstützte außerdem TypeScript 2.1 und 2.2. Das sollte unter anderem Build-Zeit und Typprüfung verbessern. Die eigentliche API-Änderung blieb damit kleiner als der Sprung der Hauptversionsnummer zunächst vermuten ließ. Eine vollständige Liste der inkompatiblen Änderungen und die
Versionseinträge im Changelog ergänzten die Ankündigung.
IonicPage erleichtert das Laden einzelner Seiten
Neu war der IonicPage Decorator. Tiefe Links konnten damit direkt an einer Seite beschrieben werden, ohne die gesamte Konfiguration im Root-Modul zu hinterlegen. Ionic 3.0 brachte zudem Lazy Loading für Seiten mit, das zunächst optional blieb, weil das Team noch an bekannten Problemen mit Navigation und Deep Linking arbeitete.
Das Framework sollte den Start und die Größe hybrider Anwendungen weiter verbessern. Für Entwickler von Begleit-Apps, interaktiven Werkzeugen und mobilen Oberflächen bot Ionic 3.0 damit eine gemeinsame Basis aus Angular, TypeScript und den Ionic-Komponenten. Der Release-Beitrag kündigte zusätzlich weitere Arbeiten an der Startzeit, der Performance und der Desktop-Unterstützung an.