Logitech kündigte am 19. April 2017 den Marktstart der G413 mit Romer-G-Schaltern und USB-Passthrough an. Der deutsche Newsroom nannte 99,99 Euro UVP und die Verfügbarkeit im Hersteller-Shop. Angeboten wurden die Carbon-Version mit roter Beleuchtung und die silberne Variante mit weißem Licht.
Die Tastatur besitzt eine Oberseite aus gebürsteter 5052-Aluminium-Magnesium-Legierung. Die Romer-G-Schalter lösen laut Logitech nach 1,5 Millimetern aus. Die behauptete Verbesserung von bis zu 25 Prozent stammt vom Hersteller, nicht aus einem unabhängigen Vergleichstest. Sie lässt sich nicht automatisch auf die vollständige Eingabelatenz eines Spiels übertragen.
USB-Passthrough und Medienfunktionen bei der Logitech G413
Über den zusätzlichen USB-Anschluss lassen sich weitere Geräte anschließen. Die Mediensteuerung erfolgt über FN-Tastenkombinationen, unter anderem für Lautstärke, Wiedergabe und Stummschaltung. Die Logitech Gaming Software bietet eine FN-Toggle-Einstellung für diese Schnellzugriffe.
Die G413 kam wenige Wochen nach der Logitech G Pro ohne Nummernblock. Für deren US-Layout hatte Logitech im März 149 Euro genannt. Die G413 bietet dagegen ein vollständiges Layout mit Zahlenblock und einen niedrigeren empfohlenen Preis. Die Modelle unterscheiden sich auch bei der Beleuchtung: Die G413-Mitteilung beschreibt einfarbige Varianten, nicht die pro Taste einstellbare RGB-Beleuchtung der G Pro.
Für Entwicklungs- und Testarbeitsplätze ist der Zahlenblock vor allem bei häufiger numerischer Eingabe ein konkreter Unterschied. Die Wahl des Layouts bleibt vom Arbeitsablauf abhängig; die Pressemitteilung belegt keinen Produktivitätsvorteil gegenüber einer kompakten Tastatur.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die ursprüngliche G413-Ankündigung vom April 2017. Der Preis ist eine damalige Herstellerempfehlung, kein aktuelles Angebot. Spätere G413-SE-Modelle sind nicht Gegenstand dieser Meldung.

