WSL: Microsoft erklärt Regressionstests und Fuzzing

Microsoft erläuterte am 11. April 2017 die Qualitätstests für das Windows Subsystem for Linux. Das Team kombinierte Linux-Test-Project-Prüfungen, Tests realer Entwicklungswerkzeuge, Fuzzing und Rückmeldungen aus der Community. WSL war weiterhin als Beta gekennzeichnet.

WSL-Testquoten hängen von der Berechnung ab

Für Systemaufrufe im Creators Update meldete Microsoft 744 bestandene, 93 fehlgeschlagene, 171 nicht implementierte und 102 übersprungene LTP-Tests. Ohne nicht implementierte Fälle betrug die Erfolgsquote 88,88 Prozent; mit ihnen 73,81 Prozent. Übersprungene Tests blieben jeweils außerhalb des Nenners. Die beiden Quoten beschreiben dieselben Ergebnisse, nicht zwei verschiedene Versionen.

Gegenüber dem Anniversary Update änderten sich LTP-Version und Testklassifikationen. Die Quoten sind deshalb kein direkter Versionsvergleich und kein Nachweis fehlerfreier Projekte.

Trinity und stress-ng ergänzen Anwendungstests

Trinity erzeugte ungewöhnliche Systemaufrufe für Fuzzing; stress-ng diente Lasttests. Zusätzlich nutzte Microsoft Tests aus Open-Source-Projekten.

Im März hatte ein Test der WSL-Vorabfassung bereits Grenzen bei Hintergrunddiensten beschrieben. Microsofts April-Bericht erklärt das eigene Prüfverfahren, ersetzt aber keinen Test eines konkreten Entwicklungsprojekts.

Archivhinweis: Zahlen und Verfahren dokumentieren den Stand vom April 2017. Die Meldung berichtet keine heutigen WSL-Testquoten oder Leistungsmessungen.

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