BIU-Jahresreport 2017: Spiele und Online-Dienste erzielen 2,13 Milliarden Euro

Der BIU beziffert im Jahresreport 2017 den deutschen Umsatz mit Spielen und Online-Netzwerkgebühren für 2016 auf 2,13 Milliarden Euro. Das waren sieben Prozent mehr als 2015. Spielehardware zählt nicht zu dieser Summe.

Die Grafik zum Gesamtmarkt weist einschließlich Hardware und Hybrid Toys rund 2,9 Milliarden Euro aus. Konsolen und Peripherie kamen auf 747 Millionen Euro, 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Hybrid Toys, also Spielfiguren mit digitalen Zusatzinhalten, erreichten 28 Millionen Euro.

Zusatzinhalte wachsen trotz rückläufiger Spielekäufe

Der klassische Spieleverkauf sank um zwei Prozent auf rund 1,18 Milliarden Euro. Virtuelle Güter und Zusatzinhalte stiegen um 17 Prozent auf 659 Millionen Euro, Spiele-Abonnements um 19 Prozent auf 173 Millionen. Online-Netzwerkgebühren erreichten 114 Millionen Euro, ein Plus von 48 Prozent.

Bereits im ersten Halbjahr 2016 wuchsen digitale Zusatzumsätze. Die Jahreszahlen beruhen auf GfK-Verbraucher- und Handelsdaten. Umsatz ist dabei nicht mit Gewinn oder verfügbaren Entwicklungsbudgets gleichzusetzen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein