Visual Studio 2017: Python-Unterstützung kommt als separates Paket

Microsoft kündigte am 27. Januar 2017 an, dass die Python-Entwicklungsworkloads nicht die Anforderungen für den Start von Visual Studio 2017 erfüllen. Die Funktionen sollten deshalb zunächst nicht Teil des vollständigen Installationspakets sein und als separate Downloads zurückkehren.

Als Grund nannte Microsoft ausstehende Arbeiten wie die Übersetzung in weitere Sprachen. Die Python-Unterstützung blieb in der Preview verfügbar. Damit konnten Entwickler die Werkzeuge weiter testen, während das Team die noch fehlenden Bestandteile für die reguläre Verteilung vorbereitete.

Python-Workload bleibt für Entwickler zugänglich

Das Python-Entwicklungsworkload bündelt die Werkzeuge für Skripte und Anwendungen in Visual Studio. Für technische Teams ist die Umgebung unter anderem bei Hilfsprogrammen, Datenverarbeitung und automatisierten Abläufen interessant, die neben einer Spieleproduktion entstehen.

Die separate Bereitstellung knüpfte an die laufende Arbeit an der Visual-Studio-Entwicklungsumgebung an. Microsoft stellte für Visual Studio 2017 zugleich häufigere und gezieltere Updates in Aussicht, weil der Installationsprozess stärker auf einzelne Workloads zugeschnitten wurde.

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