Saber-CCO Tim Willits warnt vor zu großen Teams in frühen Produktionsphasen

Saber-CCO Tim Willits hält große Teams vor dem Erreichen eines Vertical Slice für riskant. Im Interview mit PC Gamer kritisiert er die frühe Bindung Hunderter Beschäftigter an ein einzelnes Spiel. Seine Aussagen beziehen sich auf die Organisation der Produktion, nicht auf eine angekündigte Personalmaßnahme bei Saber.

Willits beschreibt ein Modell, bei dem Fachkräfte zwischen Projekten wechseln können. Kleinere Spiele und Remaster sollen größere Produktionen mitfinanzieren. Dadurch will Saber vermeiden, dass Personal dauerhaft in voneinander abgeschotteten Teams gebunden ist.

Kleine Experimente neben großen Produktionen

Als Beispiel nennt Willits SnowRunner, dessen Ursprung er als Experiment eines einzelnen Entwicklers beschreibt. Er wirbt dafür, erfahrenen Fachkräften auch kleinere Projekte zu ermöglichen. Vielfalt im Portfolio sei für ihn zugleich ein kreativer Anreiz.

Das Interview liefert eine Managementposition, keinen Nachweis, dass kleinere Teams grundsätzlich rentabler arbeiten. Vergleichbare Kostenrechnungen oder Ausfallquoten legt Willits darin nicht vor.

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