Unity stellt in einem Bericht vom 3. September Project Ember des Buckinghamshire Healthcare NHS Trust vor. Das Team kombiniert physische Trainingspuppen mit digital überlagerten Brandverletzungen. Grundlage ist die Unity-Engine. Die Anwendung soll variablere Übungen ermöglichen, ohne für jedes Szenario neue Wundprothesen anzufertigen.
Ausbilder können unter anderem Verletzungstiefe, Ausdehnung, Körperregion und Hautfarbe verändern. Die virtuelle Wunde bleibt nach Projektangaben beim Bewegen um die Puppe räumlich ausgerichtet. Eine dynamische Darstellung verschiedener Hauttöne soll Lücken in bisherigen Lehrmaterialien verringern.
Digitale Szenarien statt zusätzlicher Spezialpuppen
Unity beziffert die Kosten spezialisierter Trainingspuppen auf teils mehr als 100.000 britische Pfund. Das ist eine Vergleichsgröße, kein Verkaufspreis von Project Ember. Rückmeldungen der medizinischen Fachkräfte sollen direkt in die Weiterentwicklung der digitalen Szenarien einfließen.
Die Förderung durch Unity for Humanity soll zusätzliche Trainingsfälle und die weitere Validierung finanzieren. Eine abgeschlossene Wirksamkeitsstudie oder ein Nachweis verbesserter Behandlungsergebnisse wird in der Projektvorstellung nicht vorgelegt.

