Bundeshaushalt 2020: Games-Förderung fehlt im Entwurf

Der game-Verband kritisiert am 26. Juni 2019, dass im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2020 Mittel für die Games-Förderung fehlen. Er fordert langfristige Planungssicherheit für Spieleentwickler. Eine endgültige Streichung steht damit noch nicht fest: Gelder können im parlamentarischen Verfahren ergänzt werden.

Für 2019 hatte der Bund erstmals 50 Millionen Euro für die Spieleentwicklung vorgesehen. Felix Falk, Geschäftsführer des Verbands, warnt, die jährliche Unsicherheit erschwere Investitionsentscheidungen.

Pilotprogramm läuft weiter

Die De-minimis-Förderung ist bereits angelaufen. Das umfangreichere Programm wird nach Angaben des Verbands noch entwickelt und muss von der EU-Kommission notifiziert werden. Im Juni ist sein Start für Herbst 2019 geplant, nicht bereits erfolgt.

Das Verkehrsministerium erklärt auf Anfrage von GamesWirtschaft am 28. Juni, die Haushaltsplanung habe keine Auswirkungen auf die Pilotförderung aus dem Etat 2019. Einen ursächlichen Zusammenhang mit dem Stopp der Pkw-Maut verneint es. Gründe für die fehlenden Mittel nennt das Ministerium dem Bericht zufolge nicht.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein