Google Antigravity bekommt mit /boost einen Modus für Programmierprobleme, bei denen die normale KI-Unterstützung nicht weiterkommt. Statt nur einen Agenten auf die Aufgabe anzusetzen, soll das Werkzeug mehrere Lösungswege parallel bearbeiten und die Ergebnisse getrennt überprüfen.
Mehrere Agenten suchen nach dem Fehler
Google nennt als Einsatzfelder schwer reproduzierbare Nebenläufigkeitsfehler, algorithmische Optimierungen und größere Umbauten über mehrere Dateien. Bei /boost zerlegt ein koordinierender Agent die Aufgabe. Andere Agenten untersuchen Ursachen, schreiben Code oder Tests und prüfen mögliche Lösungen in isolierten Arbeitskopien.
Anschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und erneut getestet. Schlägt eine Prüfung fehl, soll eine weitere Korrekturrunde folgen. Das ist Googles beschriebener Arbeitsablauf, keine Garantie für fehlerfreien Code. Die Agenten übernehmen die Datei- und Befehlsberechtigungen des jeweiligen Projekts.
Der Befehl steht in kostenpflichtigen Tarifen für Antigravity 2.0 und die Antigravity CLI bereit. Er wird zusammen mit der Aufgabenbeschreibung eingegeben. Der normale Agent bleibt für die üblichen kurzen Entwicklungsschritte verfügbar.
Update verbessert auch Chat und Projekteinstellungen
Google führt /boost im Changelog von Version 2.12.0 vom 2. September auf. Dazu kommen kleinere Bedienungsverbesserungen: Antworten lassen sich gezielter zitieren. Die allgemeinen Einstellungen zeigen vorhandene Projektüberschreibungen an und führen direkt zu ihnen. Geteilte Terminalansichten bleiben nun beim Neuladen des Fensters erhalten. Die neuen Funktionen werden schrittweise ausgerollt.
Titelbild: Google

