HP konkretisiert seine ersten OmniBooks mit Nvidias RTX Spark: Das Ultra 16 bekommt bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher für CPU und GPU. Daneben soll im Herbst das kompaktere OmniBook X 14 erscheinen. Beide richten sich unter anderem an Entwickler, die KI-Modelle lokal ausführen möchten.
Ultra 16 mit OLED und 99-Wh-Akku
Zum OmniBook Ultra 16 gehören ein 16-Zoll-OLED mit 3K-Auflösung und DisplayHDR True Black 1000 sowie ein 99-Wh-Akku. HP nennt bis zu 17 Stunden Laufzeit, gemessen bei lokaler Full-HD-Videowiedergabe mit 200 Nits – nicht beim Spielen oder unter KI-Last.
Das X 14 erhält ebenfalls ein OLED mit True-Black-1000-Zertifizierung. Beide Notebooks sollen im ausgeschalteten Zustand mit passendem Netzteil in etwa 30 Minuten auf 50 Prozent laden. Preise und einen konkreten deutschen Verkaufstermin nennt HP noch nicht.
RTX Spark verbindet Arm-Prozessor und Blackwell-Grafik
Die RTX-Spark-Plattform kombiniert Arm-CPU-Kerne mit Nvidias Blackwell-Grafik. Microsoft passt Windows unter anderem für den gemeinsamen Speicher und die Lastverteilung auf die CPU-Kerne an. Die GPU soll außerdem lokale KI-Berechnungen über Windows ML und TensorRT beschleunigen.
Für bestehende x86-Anwendungen ist die Prism-Emulation vorgesehen. Microsoft nennt auch die Xbox-PC-App und angepasste Anti-Cheat-Lösungen als Bausteine für Spiele auf der Plattform. Daraus folgt allerdings keine pauschale Kompatibilitätsgarantie für jedes PC-Spiel. Konkrete Spiele-Benchmarks der beiden OmniBooks liefert HP zur Ankündigung nicht.
Titelbild: HP

