Razer-Mitgründer Min-Liang Tan meldete den Diebstahl zweier Prototypen vom Messestand auf der CES 2017. In seinem Facebook-Beitrag erklärte er, dass das Unternehmen den Vorfall gemeldet habe und mit der Messeleitung zusammenarbeite. Razer bestätigte TechCrunch: Betroffen waren zwei Project-Valerie-Notebooks.
Das am 5. Januar vorgestellte Project Valerie ist ein Notebook-Konzept mit drei integrierten Displays. Razer nennt jeweils 17,3 Zoll, 4K-Auflösung und IGZO-Technik. Die seitlichen Bildschirme sollen mechanisch ausfahren und sich neben dem mittleren Display positionieren. Das offizielle Razer-Video zur CES 2017 gehört zur Produktvorstellung.
Drei Bildschirme für einen mobilen Arbeitsplatz
Die Pressemitteilung nennt Nvidia G-Sync und eine GeForce GTX 1080. Razer gibt außerdem eine vollständige Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums an. Diese Angaben stammen vom Hersteller; eigene Messungen zur Farbdarstellung oder Leistung liegen diesem Beitrag nicht zugrunde.
Für Entwicklung und Content-Produktion ist zusätzliche Bildschirmfläche etwa für Editor, Vorschau und Dokumentation nutzbar. Das ist ein möglicher Arbeitsablauf, kein im Rahmen dieser Meldung getesteter Vorteil. Aus dem gezeigten Konzept folgen weder ein Verkaufstermin noch eine Preisangabe.
Razer hatte bereits 2016 das Blade Stealth mit der externen Grafikeinheit Razer Core vorgestellt. Dort wurde zusätzliche Grafikleistung über Thunderbolt 3 angebunden. Project Valerie verfolgt einen anderen Ansatz: Mehrere Displays sind direkt in das Notebook integriert.
Archivhinweis: Dieser Beitrag dokumentiert den Quellenstand vom Januar 2017. Das offizielle Produktmotiv zeigt das Konzept, nicht den Diebstahl. Es werden keine späteren Ermittlungsergebnisse oder Angaben zu einer Serienfertigung vorweggenommen.

