Perforce zeigt in einem am 12. August 2026 veröffentlichten Gespräch, wie Ozone Story Tech den interaktiven Kurzfilm Like produzierte und dabei eine eigene Animationspipeline aufbaute. Das Team entwickelte Film und Werkzeuge parallel, statt erst nach Abschluss des Projekts eine Produktionsumgebung zu erstellen.
Wyatt Ayars von Ozone Story Tech beschreibt die Entwicklung von gemeinsam genutzten Dateien und manuellen Abläufen zu einer Pipeline mit Unreal Engine, ShotGrid, Automatisierung und Perforce P4. Im Gespräch geht es außerdem um die Übergabe von Maya nach Unreal, Versionskonflikte und die Verringerung manueller Arbeitsschritte für Animatoren und technische Künstler.
Von manuellen Abläufen zur kontrollierten Übergabe
Die Produktionsumgebung enthält laut Videobeschreibung unter anderem einen Auslösepunkt für die Veröffentlichung von Shots, eine Build-Farm und frühe Renderings in Unreal Engine. Dadurch konnte Ozone Story Tech den Ablauf vom Rigging über die Sequenzierung bis zur Übergabe an die Produktion nachvollziehbar strukturieren.
Perforce und Ozone sprechen auch über den Einsatz von KI bei der Entwicklung kleiner Pipeline-Bausteine. Die Folge nennt dabei keine eigenständige KI-Produktion, sondern beschreibt KI als Unterstützung für technische Automatisierung und die Verbindung vorhandener Werkzeuge.
Das Beispiel zeigt einen Anwendungsfall für Versionsverwaltung in Animations- und Spieleproduktionen. Ein früherer Perforce-Beitrag zur Spieleentwicklung beschreibt die Rolle des Unternehmens bereits im Umfeld von Entwicklerwerkzeugen.

