vzbv: Lootbox-Berichte nennen Ausgaben bis zu 50.000 Euro

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Erfahrungsberichte zu Lootboxen ausgewertet. Zwischen dem 23. März und dem 31. Juli 2026 gingen 81 Rückmeldungen ein. Die Auswertung ist ein qualitatives Instrument und laut vzbv nicht repräsentativ.

In den Meldungen wurden mehr als 30 Spiele genannt, besonders häufig die Reihen FIFA beziehungsweise EA Sports FC, Counter-Strike und League of Legends. Die Einzelbeträge reichten laut Auswertung des vzbv von 1 bis 450 Euro. Drei Berichte nannten Gesamtausgaben von mehr als 10.000 Euro, rund 40.000 Euro und 50.000 Euro.

Kaufdruck und Transparenz

Die Berichte beschreiben unter anderem unübersichtliche In-Game-Währungen, vorgegebene Paketgrößen, geringe Gewinnchancen, künstliche Verknappung und die Sorge, ohne Käufe im Spiel nicht mithalten zu können. Der vzbv leitet daraus Forderungen nach klareren Regeln für digitale Geschäftsmodelle und einem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen ab. Die Aussagen beschreiben individuelle Erfahrungen und erlauben keine Aussage über die Häufigkeit der Probleme in der Gesamtbevölkerung.

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