Wacom hat am 16. November 2016 die Stift-Displays Cintiq Pro 13 und Cintiq Pro 16 angekündigt. Beide arbeiten mit Mac oder PC und dem neuen Pro Pen 2. Das 13-Zoll-Modell bietet 1.920 × 1.080 Pixel, das größere 3.840 × 2.160 Pixel. Für Letzteres nennt Wacom 94 Prozent Adobe-RGB-Abdeckung, für das kleinere 87 Prozent.
Stiftbedienung und Multitouch für Kreativsoftware
Optisches Bonding soll den wahrgenommenen Abstand zwischen Stiftspitze und Bild reduzieren. Die Glasoberfläche ist entspiegelt. Multitouch ermöglicht in unterstützten Anwendungen das Vergrößern und Drehen von Inhalten. Ausklappbare Standfüße sind integriert; die ExpressKey Remote wird als optionales Zubehör angeboten.
Für Game-Art-Arbeitsplätze betrifft solche Hardware die Eingabeseite beim Zeichnen und Bearbeiten visueller Inhalte. Software wie Blender 2.78 verbindet mit Grease Pencil inzwischen 2D-Zeichnungen und 3D-Objekte. Welche Stift- und Touchfunktionen tatsächlich nutzbar sind, hängt von Anwendung und Treiber ab.
Marktstart in zwei Schritten geplant
Die US-Ankündigung nennt 999,95 US-Dollar und Anfang Dezember für das Cintiq Pro 13. Das Cintiq Pro 16 soll 1.499,95 US-Dollar kosten und im Februar 2017 folgen. Dies sind angekündigte US-Preise und Termine, kein Beleg für eine sofortige Lieferbarkeit oder einen deutschen Endpreis. Das Beitragsbild stammt aus der damaligen Produktvorstellung.

