Das NativeScript-Team hat am 17. November 2016 die Neuerungen von NativeScript 2.4 vorgestellt. Das Framework für native Android- und iOS-Anwendungen erhält Hintergrund-Threads nach dem Web-Workers-Modell sowie ein Flexbox-Layout. Die Release Notes zu Version 2.4.0 dokumentieren ergänzend UI-Änderungen und Fehlerkorrekturen.
Berechnungen vom UI-Thread trennen
Web Worker erlauben es, JavaScript-Code außerhalb des UI-Threads auszuführen. Das entlastet die Verarbeitung der Oberfläche, wenn Berechnungen ausgelagert werden. Das gezeigte Beispiel tauscht Nachrichten zwischen Haupt- und Worker-Thread aus. Eine feste Bildrate garantiert die Schnittstelle allein nicht.
Flexbox ergänzt die Anordnung von Oberflächenelementen. Dazu kommen ein mitgeliefertes CSS-Thema und mehr als 30 Beispiele für verbreitete mobile Bildschirmansichten. Anpassungen des Themes erfolgen unter anderem über Sass-Variablen. Das Team meldet außerdem Unterstützung für Angular 2.2 und Node.js 6 in seinen Kommandozeilenwerkzeugen.
Barrierefreiheit und Listenansichten erweitert
Die Versionshinweise nennen Accessibility-Labels für Views, Verbesserungen für VoiceOver bei ActionItems und eine Auswahl unterschiedlicher ListView-Elementvorlagen. Korrekturen betreffen unter anderem Speicherverluste unter Android und Probleme mit Kamera- und Dialogfunktionen. Diese Details sind beim Umstieg bestehender Apps gesondert zu prüfen.
Der Ansatz unterscheidet sich von den C#- und .NET-Werkzeugen von Xamarin: NativeScript nutzt JavaScript beziehungsweise TypeScript für native mobile Anwendungen. Die gemeinsame Zielrichtung bedeutet keine Austauschbarkeit vorhandener Projekte oder Komponenten.

