Crucial erweiterte die MX300-Serie im Juli 2016 um drei Kapazitäten. Die Meldung zur Produktvorstellung nennt Varianten mit 275, 525 und 1.050 GByte. Zuvor war die Baureihe nur mit 750 GByte im 2,5-Zoll-Format erhältlich.
Alle Modelle nutzten 3D-NAND-Speicher von Micron und eine SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s. Die Startpreise lagen bei 75 Euro für 275 GByte, 140 Euro für 525 GByte und 280 Euro für 1.050 GByte. Für Ende August 2016 plante Crucial die vier Kapazitäten zusätzlich als M.2-2280-Steckkarten.
Speicher für Entwicklungs- und Spielebibliotheken
Für Entwicklungsrechner und PC-Spieler bedeutete die Serie vor allem mehr Auswahl beim lokalen Speicher. Eine große SSD konnte Projektdateien, Build-Artefakte und installierte Spiele schneller zugänglich halten als eine klassische Festplatte. Ein früherer Test von Crucial-SSDs beschreibt die damalige BX100 und MX200 als Vergleichspunkt innerhalb der SATA-Generation.
Neben der MX300 arbeitete Crucial an der Ballistix TX3 mit PCIe-3.0-x4-Anbindung. Im Datenblatt der MX300 tauchte außerdem eine noch nicht angekündigte Variante mit zwei Terabyte auf. Diese Angaben waren für die damalige Produktplanung relevant, stellten aber keine bestätigte Lieferzusage für den Marktstart dar.
