Crucial BX100 und MX200 im Test: SSDs für Preisbewusste und Enthusiasten

Crucial kündigte BX100 und MX200 am 6. Januar 2015 als neue SATA-SSDs an. Die BX100 sollte einen günstigen Einstieg mit deutlich höherer Leistung als eine Festplatte bieten. Die MX200 war als Baureihe mit zusätzlichen Funktionen und höherer Ausdauer positioniert.

Der Test vom 6. Mai 2015 verglich beide Reihen mit anderen SATA-SSDs. Die BX100 fiel durch niedrige Straßenpreise auf, während die MX200 zusätzliche Funktionen wie Verschlüsselung und Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall bot. Für Entwickler und PC-Spieler bedeuteten beide Modelle kürzere Ladezeiten und schnellere Projektzugriffe als eine klassische Festplatte.

BX100 nutzt Silicon-Motion-Controller

Crucial setzte in der BX100 erstmals auf den Controller SM2246EN von Silicon Motion und kombinierte ihn mit eigener Firmware. Die Reihe war auf den 2,5-Zoll-Formfaktor beschränkt und verzichtete auf einige Funktionen der teureren MX200. Crucials neue Storage Executive lief im Browser und konnte Firmware, Laufwerkszustand, SMART-Werte und die bisher geschriebenen Daten anzeigen.

Die offiziellen Produktangaben nannten für die MX200 sequenzielle Transferraten von bis zu 555 MB/s beim Lesen und 500 MB/s beim Schreiben. Die BX100 erreichte laut Crucial bis zu 535 MB/s beim Lesen und 450 MB/s beim Schreiben. Damit ergänzte der Test die frühere SSD-Rangliste aus dem Jahr 2014 um zwei damals neue Modelle.

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