Samsung vereinbart Übernahme des Cloud-Anbieters Joyent

Samsung Electronics hat am 16. Juni 2016 eine Vereinbarung zur Übernahme von Joyent angekündigt. Die Transaktion steht noch unter den üblichen Abschlussbedingungen. Einen Kaufpreis nennt die Mitteilung nicht. Samsung will damit eigene Cloud-Infrastruktur für mobile Geräte, vernetzte Produkte und Softwaredienste ausbauen.

Triton und Manta als technische Grundlage

Joyent bringt die Containerplattform Triton und den Objektspeicher Manta ein. Samsung nennt außerdem serverlose Rechenfunktionen und Erfahrung mit Node.js. Triton und Manta stehen sowohl für den Betrieb in eigenen Rechenzentren als auch über Joyents öffentliche Cloud zur Verfügung.

Joyent soll als eigenständiges Unternehmen unter Samsung weiterarbeiten und bestehende Kunden weiterhin mit Infrastruktur und Softwarediensten versorgen. Das Führungsteam um Scott Hammond, Bryan Cantrill und Bill Fine soll zugleich an konzernweiten Cloud-Vorhaben mitwirken.

Infrastruktur statt fertiger Entwicklerdienst

Für technische Teams betrifft die Übernahme damit die Plattform unter den Anwendungen: Containerbetrieb, Speicher und skalierbare Dienste. Ein darauf zugeschnittenes Angebot für Spielestudios kündigt Samsung nicht an. Dienste wie Unity Cloud Build für automatisierte Builds zeigen einen anderen Einsatzbereich der Cloud in der Entwicklung, sind aber keine angekündigte Integration mit Joyent.

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