Unity kündigte am 24. September 2015 auf der Unite 2015 neue Funktionen für Cloud Build an. Der Dienst stand mit der Aktualisierung sofort als offene Beta bereit und sollte Build-Prozesse für weitere Zielsysteme aus der Cloud abwickeln.
Build-Ziele für Windows, Mac OS X und Linux
Cloud Build unterstützte neben iOS, Android und Web Player nun auch Windows-Desktop, Mac OS X und Linux. Für Windows waren 32-Bit- und 64-Bit-Builds vorgesehen. Unter Mac OS X und Linux nannte Unity zusätzlich Universal- beziehungsweise 32-Bit- und 64-Bit-Ziele. Damit ließen sich Projekte für mehrere Desktop-Systeme erstellen, ohne die Build-Umgebung lokal für jedes Ziel einzurichten.
Mehrere Targets pro Projekt
Die Aktualisierung führte mehrere Build-Targets innerhalb eines Projekts ein. Jedes Target konnte aus einem eigenen Versionsverwaltungszweig bauen und separate Signaturdaten verwenden. Für Studios war das bei unterschiedlichen Store-Fassungen und Entwicklungsständen relevant. Die Funktion ergänzte den bereits im März 2015 veröffentlichten Cloud-Build-Teil von Unity 5.
Weitere Funktionen für Entwicklungs-Teams
Unity ergänzte Cloud Build außerdem um geteilte Android-Dateien im Format APK und OBB, eine überarbeitete Weboberfläche sowie Integrationen für Git, SVN, Mercurial und Perforce. Benutzerdefinierte Skriptdefinitionen, Szenenlisten, Entwicklungs- und Debug-Builds sowie beliebig viele Projektmitarbeiter standen laut Unity in allen Tarifen bereit.
