Arthur Gies berichtet am 25. Mai 2016 für Polygon über Xbox Scorpio. Eigene, ungenannte Quellen nennen sechs Teraflops als Leistungsziel, Ende 2017 als Zeitraum und eine technische Rift-Unterstützung. Es handelt sich um unbestätigte Angaben.
Kotaku nennt fünf bis sechs Teraflops als vorläufiges GPU-Ziel, ausdrücklich keine endgültigen Spezifikationen.
Eine Leistungszahl ist noch kein Spielebenchmark
Aus einem GPU-Leistungsziel allein lässt sich nicht ableiten, welche Auflösung oder Bildrate ein bestimmtes Spiel erreicht. Ebenso belegt die technische Eignung für ein Headset weder ein fertiges Konsolenangebot noch die Unterstützung einzelner VR-Anwendungen. Eine Entscheidung über die konkrete Zielplattform benötigt mehr als diese vorläufigen Angaben.
Die bestehende Partnerschaft betrifft den PC
Microsoft und Oculus hatten bereits im Juni 2015 einen Xbox-One-Controller im Rift-Paket und Xbox-Streaming über Windows 10 angekündigt. Die offizielle Mitteilung beschreibt eine virtuelle Kinoleinwand für gestreamte Konsolenspiele. Das ist von einem nativ auf einer Konsole berechneten VR-Spiel zu unterscheiden.
Im damaligen offiziellen Gespräch über die Xbox-Oculus-Partnerschaft spricht Larry Hryb mit Kudo Tsunoda. Das Video gehört zur Ankündigung von 2015 und ist kein Beleg für die berichtete Scorpio-Hardware.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Gerüchtestand vom Mai 2016. Das offizielle Rift-Produktbild dient als Symbolmotiv und zeigt keine Scorpio-Konsole.

