NVIDIA stellte am 6. Mai 2016 die GeForce GTX 1080 als erste Pascal-Grafikkarte für den Spielemarkt vor. Die GPU nutzt eine 16-nm-FinFET-Fertigung und GDDR5X-Speicher. NVIDIA positionierte sie damit als Nachfolger der GeForce GTX 980 Ti und der Maxwell-Generation für hohe Auflösungen, Virtual Reality und aktuelle PC-Spiele.
Pascal bringt GDDR5X und 8 GB Speicher
Die GeForce GTX 1080 arbeitet mit dem GP104-Chip und 8 GB GDDR5X. NVIDIA gab eine Speicherübertragungsrate von 10 GBit pro Sekunde an. Gegenüber der GeForce GTX 980 Ti und der GeForce GTX Titan X sollte die Karte in Spielen deutlich höhere Bildraten erreichen. Die offizielle Vorstellung nannte außerdem einen Basistakt von 1.607 MHz und einen Boost-Takt von bis zu 1.733 MHz.
Neue Rendering-Funktionen für Spiele und VR
Für Entwickler und Spieler relevant sind die überarbeiteten Polymorph Engines und die Funktion Simultaneous Multi-Projection. Sie soll mehrere Perspektiven effizienter verarbeiten und damit unter anderem VR-Anwendungen unterstützen. NVIDIA kombinierte das mit Single Pass Stereo und Lens Matched Shading, um den Geometrieaufwand und die Zahl der zu berechnenden Pixel zu senken.
Die GeForce GTX 1080 sollte laut NVIDIA ab dem 27. Mai 2016 erhältlich sein. Mit Pascal verschob sich damit auch die technische Basis für PC-Entwicklung, 4K-Gaming und VR-Rendering.
