Adobe ergänzte Premiere Pro CC im Frühjahr 2016 um einen Workflow für 360-Grad-Videos und Virtual Reality. Die offizielle Adobe-Demonstration zu den VR-Updates zeigt die neuen Optionen für die Bearbeitung und Ausgabe solcher Aufnahmen. Die damalige VR-Hardware stand damit neben der frühen Entwicklung von PlayStation VR und anderen Headsets.
360-Grad-Material lässt sich in der neuen Version bearbeiten und im Ansichtsfenster prüfen. Die Navigation erfolgt durch Klicken und Ziehen. Für stereoskopische Inhalte stehen eine geteilte Ansicht und eine Darstellung mit Farbanaglyphen zur Verfügung.
Export für unterschiedliche VR-Medien
Im Exportfenster kennzeichnet eine „Video is VR“-Option die entsprechenden Ausgabeparameter. Premiere Pro und Adobe Media Encoder sollten zugleich mit Stellvertretern für hochauflösende Inhalte arbeiten können. Das war für 8K-, HDR- und HFR-Material gedacht, wenn die verfügbare Hardware nicht mit den Originaldaten arbeiten konnte.
Der VR-Workflow stand neben neuen Funktionen für Farbkorrektur, After Effects, Cinema 4D Lite und Audition. Adobe dokumentiert die Produktentwicklung in der offiziellen Übersicht zu den Neuerungen von Premiere Pro. Die damalige 360-Grad-Unterstützung verband damit Aufnahme, Schnitt, Vorschau und Ausgabe für interaktive Medien.
