Oculus hat im April 2016 Lieferfenster für die Consumer-Version der Oculus Rift korrigiert. In einer am 12. April von UploadVR veröffentlichten Herstellererklärung nennt das Unternehmen eine stärker als erwartet wirkende Komponentenknappheit als Grund. Oculus entschuldigte sich für die Verzögerung.
Nach der Erklärung hatte Oculus seine Fertigungskapazität erhöht und wollte die wöchentlich ausgelieferte Menge steigern. Viele Geräte sollten weniger als vier Wochen nach dem ursprünglich geschätzten Termin verschickt werden. Zugleich hoffte das Unternehmen, die neu mitgeteilten Zeitfenster zu unterbieten. Das war eine Prognose des Herstellers, keine Zusage für jede Bestellung.
Zahlungsprobleme und Versandfenster sind getrennte Fragen
UploadVR dokumentierte außerdem eine Erläuterung eines Oculus-Vertreters zur Bestellabwicklung. Fehlgeschlagene Zahlungen konnten eine Bestellung vorübergehend stoppen, ohne ihren Platz in der Warteschlange zu löschen. Die nächste Verarbeitung hing von der regionalen Charge ab. Ein unveränderter Schätzwert im Bestellverlauf musste daher nicht den aktuellen Bearbeitungsstand wiedergeben.
Vom angekündigten Marktstart zur konkreten Lieferung
Oculus hatte im Mai 2015 die Consumer-Version der Rift für das erste Quartal 2016 angekündigt. Die April-Erklärung behandelt eine andere Frage: wann einzelne bestellte Geräte tatsächlich versandt werden. Ein angekündigtes Verkaufsfenster und der Liefertermin einer Bestellung sind nicht gleichzusetzen.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Versandlage vom April 2016. Er ist keine heutige Lieferauskunft. Das offizielle Produktbild stammt aus der Rift-Vorstellung vom Mai 2015.

