Rob Fahey hält erfolgreiche Spielemarken für die größere Hürde beim Einstieg von Technologiekonzernen in den Games-Markt. In seinem Kommentar vom 21. Juni 2019 bei GamesIndustry.biz trennt er technische Plattformen von wertvollen Spielekatalogen. Anlass ist die Neuordnung der Entwicklerteams bei Amazon Game Studios.
Fahey argumentiert, finanzstarke Unternehmen könnten Hardware oder Streaming-Infrastruktur vergleichsweise leicht aufbauen. Gute Spiele zu entwickeln und daraus langfristig tragfähige Marken zu machen, bleibe schwieriger. Der Kauf einer Konsole hänge nach seiner Einschätzung deshalb nicht allein von den verbauten Komponenten ab.
Spielekataloge schützen etablierte Plattformen
Nintendo, Sony und Microsoft hätten über Jahre Spielemarken und Entwicklerwissen aufgebaut. Diesen Bestand sieht Fahey als Schutz gegen neue Wettbewerber. Bei Xbox verweist er auf den zeitaufwendigen Ausbau der eigenen Spieleproduktion.
Fahey bezweifelt, dass eine leistungsfähige Plattform allein etablierte Konsolenanbieter verdrängen kann. Das ist seine damalige Bewertung, keine Gewissheit über den späteren Marktverlauf.

