Intel Extreme Masters 2016: Zehn Jahre E-Sport mit Counter-Strike und StarCraft 2

Die Intel Extreme Masters feierten 2016 ihr zehnjähriges Bestehen. Die Turnierserie begann 2006 als Intel Friday Night Games mit Stationen in Moskau, Paris, Stockholm, Hamburg und Leipzig. Im Mittelpunkt standen Counter-Strike 1.6 und Warcraft III, das Saisonfinale fand im Rahmen der CeBIT in Hannover statt.

Bereits in der zweiten Saison kamen weitere Austragungsorte und ein Turnier in World of Warcraft hinzu. 2008 und 2009 wurde die Serie auf drei Kontinente ausgeweitet. Quake Live ergänzte das Programm, bevor StarCraft 2 nach seinem Start 2010 eine größere westliche E-Sport-Szene ansprach. Die Übertragungen über Twitch sorgten dabei für ein deutlich größeres Onlinepublikum.

Von Warcraft III bis StarCraft 2

In der Saison 2011/2012 wurde Counter-Strike 1.6 letztmals in der Serie gespielt. League of Legends übernahm den Platz im Turnierplan. Für die Saison 2013/2014 verlegte die ESL die Weltmeisterschaft von der CeBIT nach Katowice. Dort traten unter anderem StarCraft 2 und League of Legends um die Weltmeistertitel an. Das Preisgeld für den StarCraft-2-Sieger lag bei 100.000 US-Dollar.

Die Ausgabe 2015 in Katowice erreichte laut Intel mehr als 100.000 Besucher in Arena und Kongresszentrum. Der Twitch-Stream kam zu Spitzenzeiten auf über eine Million Zuschauer. Zusätzlich wurden Weltmeisterschaften in Counter-Strike: Global Offensive für Frauenteams ausgetragen. Einen Einblick in die Entwicklung großer ESL-Turniere liefert auch der Bericht zur ESL One Cologne 2015.

Zum zehnjährigen Jubiläum nahm die Serie Heroes of the Storm in das Programm auf. Intel beschreibt die Intel Extreme Masters damit als Wettbewerb, der sich von einzelnen lokalen Turnieren zu einer internationalen E-Sport-Serie mit Hallenpublikum, Streaming und mehreren Spielen entwickelt hat. Die Jubiläumsbilanz zeigt zugleich, wie häufig sich das Turnierprogramm an neue Spiele und veränderte Übertragungsgewohnheiten angepasst hat.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein