Unity erklärt am 22. Dezember 2015 die weitere Rolle von IMGUI im Unity Editor. Das ältere UI-System bleibt dort wichtig, obwohl Unity für Benutzeroberflächen in Spielen inzwischen ein neues System anbietet.
IMGUI steht für Immediate Mode GUI. Die Oberfläche wird dabei aus dem aktuellen Ereignis und dem laufenden Code heraus gezeichnet. Für Editor-Erweiterungen ist dieser Ansatz praktisch, weil eigene Fenster und Bedienelemente direkt mit den Werkzeugen des Editors verbunden werden können.
Eigene Steuerelemente für den Unity Editor
Unity beschreibt in dem Beitrag unter anderem Control IDs und die Verarbeitung von Maus- und Tastaturereignissen. Entwickler können damit eigene Schieberegler und andere Controls für Custom Editors, Property Drawers und Editor Windows bauen. Die offizielle Dokumentation zur Editor-Erweiterung führt die dafür vorgesehenen Schnittstellen zusammen.
Für Teams, die Produktionswerkzeuge direkt in die Engine integrieren, bleibt IMGUI damit ein Bestandteil der Unity-Werkzeugkette. Die Entwicklung der Unity-Oberfläche und die damalige Ausrichtung auf VR und AR sind in einem früheren Unity-Bericht dokumentiert.
