Oculus VR hat am 6. Oktober 2015 erste Rechner mit dem Label Oculus Ready vorgestellt. Das Programm kennzeichnet Spiele-PCs, deren Ausstattung die empfohlenen Voraussetzungen für das Oculus Rift erfüllt. Ziel ist eine konstante Bildrate für VR-Titel.
Zertifizierung für VR-Spiele
Für die Zertifizierung ist mindestens eine GeForce GTX 970 oder eine Radeon R9 290 erforderlich. Oculus Ready soll damit sicherstellen, dass die Rechner die empfohlene Leistung für das Headset erreichen. Zusätzlich werden die Systeme mit passenden Treibern versorgt. Die offizielle Liste der Oculus-Ready-PCs führt die zertifizierten Modelle und ihre Ausstattung auf.
Alienware, Asus und Dell zum Start
Zum Start nahmen Alienware, Asus und Dell am Programm teil. Die Preise der ersten Systeme begannen bei etwa 950 bis 1.000 US-Dollar. Bei den Konfigurationen gab es Unterschiede, unter anderem bei Grafikkarte und Prozessor. Ein zertifizierter Rechner sollte die Auswahl geeigneter Hardware für VR-Spiele vereinfachen, ohne dass jedes Modell einzeln auf die Mindestanforderungen geprüft werden musste.
90 Bilder pro Sekunde als Ziel
Das Oculus Rift sollte die Darstellung mit 90 Bildern pro Sekunde betreiben. Das Headset löste mit 2.160 x 1.200 Pixeln auf, während die Szenen intern mit einer höheren Pixelzahl berechnet wurden. Für Entwickler und technisch versierte Spieler war deshalb nicht nur die nominelle Grafikkartenleistung relevant, sondern auch die gleichmäßige Bildausgabe. Oculus Ready verband diese Anforderungen mit einer festen Auswahl vorgeprüfter Spiele-PCs.
