Double Fine: Tim Schafer sieht Hardware nicht als kreative Grenze

Tim Schafer sieht die Kreativität von Double Fine nicht durch die Hardware begrenzt. In von GamesIndustry veröffentlichten Interviewausschnitten erklärt er, entscheidend sei vielmehr, wie weit Entwickler ihre eigenen Ideen erkunden. Brendan Sinclair veröffentlichte die Gespräche am 4. Juni 2019.

Schafer hatte sich vom Wechsel von PC- zu Konsolenspielen weniger Treiberprobleme und dauerhaft spielbare Titel versprochen. Diese Erwartung erfüllte sich nicht vollständig: Eingestellte Konsolenplattformen, Updates und ältere Apple-Betriebssysteme verursachten weiterhin Probleme. Er beschreibt damit seine Erfahrungen, keine allgemeine Überlegenheit einer Plattform.

Indie-Publishing nach Identität statt Markttrend

Greg Rice nennt für Double Fine Presents eine erkennbare Identität und eigenständige Aussagen als Auswahlkriterien. Wechselnde Markttrends sollten die Projektwahl nicht dominieren. Zusätzlich zählt für ihn, ob die Entwickler persönlich und hinsichtlich ihrer Interessen zum Publishing-Team passen.

Bei der eigenen Produktion hatte Double Fine bereits den bevorstehenden Wechsel von Psychonauts 2 in die Alpha-Phase beschrieben. Das Entwicklungsupdate von Dezember 2018 trennte die weitgehend feststehenden Ideen von Umsetzung und Feinschliff.

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