Riot Games: Schiedsvereinbarungen bleiben während laufender Klagen bestehen

Riot Games wird bestehende Vereinbarungen während laufender Gerichtsverfahren nicht ändern. Das erklärt das Studio in seiner Stellungnahme vom 17. Mai 2019 nach dem Mitarbeiter-Walkout. Die umstrittenen verpflichtenden Schiedsverfahren bleiben damit zunächst bestehen.

Nach Abschluss der Verfahren will Riot eine verbindliche Antwort zur Ausweitung einer Ausstiegsoption auf alle Beschäftigten geben. Für neue Mitarbeiter stellt das Unternehmen mindestens einen Verzicht bei individuellen Ansprüchen wegen sexueller Belästigung in Aussicht.

Neuer Mitarbeiterkreis für Vielfalt und Unternehmenskultur

Parallel kündigt Riot einen D&I Rioters Council unter der Leitung von Angela Roseboro an. Beschäftigte aus verschiedenen Teams sollen Fragen zu Diversität und Unternehmenskultur besprechen. Zudem soll eine Mitarbeitergruppe an der Überarbeitung des Verhaltenskodex beteiligt werden.

Diese angekündigten Beteiligungsformate ersetzen nicht die geforderte Änderung der Schiedsvereinbarungen. Die Stellungnahme beschreibt Riots damalige Entscheidung und geplante Maßnahmen, nicht deren bereits nachgewiesene Wirkung.

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