Das darktable Project hat am 8. April 2015 Version 1.6.4 veröffentlicht. Die neue Ausgabe der Open-Source-Software für RAW-Fotografie bringt ein größeres Update der RawSpeed-Komponente, zusätzliche Kameraprofile und mehrere Korrekturen für Masken, Objektivdaten und die Benutzeroberfläche.
Für GPU-beschleunigte Arbeitsplätze führt darktable beim ersten Start einen OpenCL-Benchmark aus. Ist die Grafikkarte erkennbar langsamer als der Prozessor, aktiviert die Software OpenCL nicht automatisch. Das verhindert, dass die Bildbearbeitung auf ungeeigneten Systemen durch den Beschleunigungspfad ausgebremst wird. Eine passende ältere Workstation-Grafikkarte zeigt, in welchem Umfeld solche GPU-Workflows eingesetzt werden.
Neue Kameras und aktualisierte Werkzeuge
Neu oder experimentell unterstützt werden unter anderem die Nikon D5500, die Olympus E-M5 Mark II, die Samsung NX500 und die nicht in Europa vertriebene Canon Digital Rebel 300D. Für mehrere Modelle ergänzt das Projekt Weißabgleich-Presets und Rauschprofile. Die interne Lua-Version steigt von 5.2.3 auf 5.2.4, außerdem soll sich darktable mit GCC 5 übersetzen lassen.
Die Version 1.6.4 bleibt eine Aktualisierung der stabilen 1.6er-Reihe. Das offizielle Release nennt zusätzlich Übersetzungsupdates für Deutsch, Französisch, Russisch, Dänisch, Katalanisch und Japanisch. Der Quellcode und die bereitgestellten Pakete sind über das Release-Archiv erreichbar.
