Deutscher Games-Markt wächst 2014 auf 2,67 Milliarden Euro

Der deutsche Markt für Computer- und Videospiele sowie Spielekonsolen hat 2014 deutlich zugelegt. Der Branchenverband game veröffentlichte am 13. März 2015 die Marktzahlen und weist für das Jahr einen Gesamtumsatz von 2,67 Milliarden Euro aus. Gegenüber 2013 entspricht das einem Plus von 11 Prozent.

Auf Spiele-Software entfielen 1,89 Milliarden Euro, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Der Verkauf von Konsolen und anderer Spielehardware kam auf 774 Millionen Euro. Dieser Bereich wuchs um 31 Prozent. Die Erhebung basiert auf Daten der GfK und einer repräsentativen Befragung von 25.000 Menschen in Deutschland.

Virtuelle Güter legen um 128 Prozent zu

Besonders stark entwickelte sich der Umsatz mit virtuellen Gütern. Ausrüstungsgegenstände für virtuelle Spielwelten und zusätzliche Level brachten 2014 insgesamt 477 Millionen Euro ein. Im Vorjahr waren es 209 Millionen Euro. Der Umsatz stieg damit um 128 Prozent. Bei den Abonnements für Spiele blieb das Volumen mit 140 Millionen Euro nahezu stabil.

Die Zahlen ergänzen die damalige Diskussion über Geschäftsmodelle für Mobile Games. Der einmalige Kauf von Spielen blieb der größte Teilmarkt, während digitale Zusatzinhalte ihren Anteil deutlich ausbauten.

Konsolen treiben den Hardwaremarkt

Der Hardwarezuwachs hing vor allem mit der Nachfrage nach der neuen Konsolengeneration zusammen. 2014 wurden in Deutschland 2,3 Millionen Konsolen verkauft. Der Verband sah darin einen wichtigen Impuls für den Softwaremarkt, der neben dem klassischen Verkauf zunehmend von digitalen Zusatzinhalten geprägt wurde.

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