Brigador-Entwickler Stellar Jockeys: Merchandise als Einnahmequelle für Indie-Studios

Seit dem Indie-Boom gilt Merchandise als naheliegende Einnahmequelle für kleinere Studios. Stellar Jockeys, Entwickler der isometrischen Mech-Taktik-Shooter Brigador, verkauft seit 2018 eigene Artikel und hat dabei klare Lehren gezogen. Studio-Head Hugh Monahan erklärt im Gespräch mit GamesIndustry.biz, was funktioniert und was nicht.

Der Einstieg lief über Drittanbieter wie Fangamer und Indiebox, was allerdings nicht funktionierte. Also machte sich das Studio selbst an die Arbeit. Das erste Produkt waren T-Shirts, eine Entscheidung, die Monahan heute als Fehler bezeichnet: Kleidung sei enorm komplex in Herstellung und Abwicklung, daher sei ein T-Shirt als erstes Merchandise die falsche Wahl. Empfehlung des Studios: mit kleineren Produkten wie Ansteck-Pins beginnen, die sich einfacher produzieren und vertreiben lassen.

Der Umsatz dient vor allem dazu, die Kosten für Messeauftritte zu decken. Vorbild war The Behemoth, dessen starke Merchandise-Operation die teuren Auftritte auf Messen wie der Penny Arcade Expo finanziert. Für Studios mit langen Entwicklungszeiten, so Monahan, sei jede zusätzliche Einnahmequelle ein wichtiges Standbein neben den Veröffentlichungen.

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