Microsoft rudert bei der Wiederherstellung gehackter Xbox-Konten zurück. Ein viraler Beitrag auf X hatte in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt, nun bittet der Xbox-Support betroffene Nutzer, sich erneut zu melden.
Der X-User Joshua Khane hatte den Verlust von 25 Jahren an Daten, gekauften Spielen und über OneDrive gespeicherten Babyfotos beklagt. Sein Beitrag wurde mehr als fünf Millionen Mal aufgerufen. In einer ersten Support-Mail hatte Microsoft die Sperrung nach einem Hack als unumkehrbar bezeichnet. Diese Einschätzung stellte sich als falsch heraus.
Support bittet Betroffene um Kontaktaufnahme
Alle, denen geantwortet wurde, sollten eine Direktnachricht mit den nächsten Schritten erhalten haben, schreibt Xbox auf X. Wer weiterhin Probleme bei der Kontowiederherstellung habe, könne sich über die Direktnachrichten melden. Betroffene berichten allerdings weiterhin von automatischen Antworten, die auf die Support-Website verweisen.
Khane hat sein Konto inzwischen samt Spielen und OneDrive-Daten zurück. Er kritisierte den Ablauf: Erst der virale Erfolg seiner Beschwerde habe dazu geführt, dass sich Microsoft meldete. Das Thema digitales Eigentum gewinnt damit an Brisanz, auch weil Sony angekündigt hat, ab 2028 auf neue Disc-Spiele zu verzichten.