3DMark Time Spy: Futuremark testet Direct3D 12

Futuremark erweitert den 3DMark um die Benchmark-Szene Time Spy. Die am 24. Juni 2016 veröffentlichte Ankündigung nennt zwei Grafiktests und einen CPU-Test. Am Ende gibt der Benchmark mehrere Punktwerte und Bildraten aus.

Time Spy wurde für die Direct3D-12-Schnittstelle entwickelt. Futuremark nutzte dafür die eigene Engine. Die damalige Vorschau richtete sich damit an Nutzer aktueller Grafikkarten, aber auch an Entwickler, die die Auswirkungen einer modernen Grafik-API unter reproduzierbaren Bedingungen vergleichen wollten. Der offizielle 3DMark-Auftritt von UL Solutions führt die Benchmark-Suite weiterhin als Produkt für Windows, Android und iOS.

Direct3D 12 im Benchmark

Optisch griff Time Spy laut der damaligen Vorschau Motive älterer 3DMark-Szenen wie Canyon Flight, Deep Freeze, High Temple und Ice Storm auf. Der Aufbau erinnerte damit an eine Ausstellung, während die technische Basis neu angelegt wurde. Futuremark zeigte neben Screenshots auch einen ersten Trailer.

Für PC-Spieler und Grafikteams war der Test interessant, weil die Ergebnisse einer Direct3D-12-Anwendung mit konkreten CPU- und GPU-Werten verbunden wurden. Der ältere Beitrag zum 3DMark API Overhead Test hatte bereits den Vergleich von DirectX 12, DirectX 11 und Mantle behandelt. Time Spy führte diese Reihe mit einer vollständigen Benchmark-Szene fort.

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