Microsoft hat die Regeln für Xbox-Gamertags im Juli 2016 erweitert. In der archivierten Änderungsübersicht zum Microsoft Services Agreement steht, dass ein Konto mindestens einmal innerhalb von fünf Jahren auf die Xbox-Dienste zugreifen muss, damit der zugehörige Gamertag erhalten bleibt.
Die Regel betrifft den Abschnitt für Microsoft- und Skype-Konten. Wird ein Gamertag über einen Zeitraum von fünf Jahren nicht mit Xbox Services genutzt, kann die Bezeichnung für andere Konten wieder verfügbar werden. Die Änderung zielte damit auf sehr alte, nicht mehr verwendete Konten und nicht auf aktive Xbox-Spieler.
Alte Konten und die Verfügbarkeit von Namen
Für ein regelmäßig genutztes Xbox-One-Konto ergab sich aus der Änderung kein praktisches Problem. Relevant war sie vor allem für mehrere ältere Konten, deren Gamertags über Jahre mit Achievements oder einer persönlichen Kontohistorie verbunden waren.
Die Microsoft-Seite nennt keine automatische Löschung des gesamten Microsoft-Kontos als Folge der Gamertag-Regel. Beschrieben wird die mögliche Freigabe der Namenskennung nach ausbleibender Nutzung der Xbox-Dienste. Damit blieb der Kontozugriff als solcher von der Verfügbarkeit des Gamertags zu unterscheiden.
Die Änderung erschien 2016 in einer überarbeiteten Fassung der Nutzungsbedingungen. Microsoft verwies zugleich darauf, dass weitere Regeln für Xbox Services, Kommunikation und die Nutzung verbundener Geräte in demselben Abschnitt aktualisiert wurden.
