Supercell eröffnet neue Programmierschule (ohne Lehrer oder Klasse)

Hive Helsinki begrüßt im nächsten Jahr die ersten Studenten und wird von Rovio, Nvidia und anderen unterstützt

Der Clash of Clans-Entwickler Supercell hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, mit der das Talent der Spiele der Zukunft geschult werden soll.

Das Unternehmen eröffnet Hive Helsinki, eine neue Programmier Schule für höhere Bildungsebenen. Es wird jedoch keine Klassen, Lehrer, Lehrbücher oder Studiengebühren geben.

Das Projekt ist aber keine Eigenentwicklung sondern angelehnt an die Pionierarbeit der französischen Schule École 42. Das dreijährige Studienprogramm beruht auf Peer-to-Peer-Lernen. Die Schüler werden in Teams organisiert und mit verschiedenen Projekten beauftragt, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Es gibt über 100 Projekte für Studenten, von denen viele versucht wurden, um Probleme der realen Welt in Bereichen zu lösen, die von der Informatik bis zur Grafikprogrammierung reichen.

Das Modell École 42 wurde weltweit repliziert, aber dies wird das erste derartige Projekt in der nordischen Region sein.

Die Bewerbungen sind im Januar geöffnet. Ab Juli hat Hive Helsinki seine Türen offiziell geöffnet. Dann wird es ein Auswahlverfahren geben, wie Hive durch die Bewerber sortiert wird. Etwa 100 Studenten werden voraussichtlich im kommenden Herbst den Kurs beginnen.

Die Hive-Website schreibt: „wir wollen werden vielfältigste Programmier Schule der Welt zu sein“ und sucht nach aufstrebenden Programmierern „aus allen Lebensbereichen, allen Geschlechtern und allen Hintergründen“, ohne dass ein vorheriger Abschluss erforderlich ist.

Die ersten Anträge stehen jedoch nur Personen zwischen 18 und 30 Jahren offen. Angesichts der wachsenden Branche wird es interessant sein, ob es in Naher Zukunft noch mehr Plätze geben wird.

Supercell arbeitet mit einer Reihe anderer Spiele- und Technologiefirmen an dem Projekt zusammen und holt Unterstützung von Rovio, Nvidia, Nokio, F-Secure, Reaktor, Varj, Zalando, Wolt, Smartly.io, Elisa und Futurice.

„In Finnland wächst die Nachfrage nach qualifizierten Programmierern“, sagte CEO Ilkka Paananen. „Unternehmen und Gesellschaften benötigen Codierer, um Probleme zu lösen, mit denen wir alle konfrontiert sind. Daher sucht Hive Helsinki nach Studenten mit so unterschiedlichen Hintergründen wie möglich. Was auch immer Sie anstreben, Ihr Weg zu einer zukunftssicheren Karriere beginnt bei Hive.“

Neben dem Peer to Peer Lernen gibt es das Projekt Basierte Lernen sowie einen 24/7 Campus in Helsinki. Reizvoll ist neben dem auch, das keinerlei Studien Gebühren verlangt werden sowie ein Gamifizierter Lehrplan. Durch die Unterstützung der großen Unternehmen, ist die Job Findung auch kein Hindernis nach dem Abschluss.

Wer interessiert ist kann sich in 40 Tagen bei Hive.fi bewerben.

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