Am 14. Mai 2016 wurde ein Prototyp des SensorConnect Zero Shield für den Raspberry Pi Zero vorgestellt. Das Erweiterungsboard bündelt mehrere Anschlüsse für Temperaturmessungen und ein 433-MHz-Sendemodul auf einer eigenen Platine. Die Vorstellung des Projekts beschreibt den Aufbau und die vorgesehenen Einsatzgebiete.

Sensoren und GPIO-Anschlüsse
Das Shield ist für einen DHT22 zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie für einen DS18B20 vorgesehen. Der zweite Sensor kann in einer Ausführung für den Außenbetrieb eingesetzt werden. Ein 433-MHz-Sendemodul soll zusätzlich Funksteckdosen oder andere Komponenten der Hausautomatisierung ansprechen. Eine LED mit Transistorsteuerung ergänzt die Platine. Die Bauteile sind über die GPIO-Leiste des Raspberry Pi angebunden.
Für den DHT22 ist Pin 15 beziehungsweise GPIO 22 vorgesehen, der DS18B20 nutzt Pin 7 beziehungsweise GPIO 4 im 1-Wire-Modus. Das Sendemodul liegt auf Pin 11 beziehungsweise GPIO 17, die LED auf Pin 16 beziehungsweise GPIO 23. Zwei Header führen außerdem die 3,3-Volt- und 5-Volt-Versorgung sowie Anschlüsse für I2C heraus. Damit knüpft das Projekt an den Raspberry Pi als Plattform für hardwarenahe Experimente an.

Abmessungen und kompatible Raspberry-Pi-Modelle
Das Board misst 65 × 35 Millimeter und entspricht damit der Grundfläche des Raspberry Pi Zero. Bohrungen für Abstandshalter sind vorhanden. Laut Projektbeschreibung ist das Shield außerdem mit Raspberry Pi B Plus, A Plus, Raspberry Pi 2 und Raspberry Pi 3 kompatibel. Der vorgestellte Prototyp war auf eine Wetterstation ausgelegt, lässt sich durch die herausgeführten Schnittstellen aber auch für weitere Sensor- und Automatisierungsaufgaben verwenden.

