Microsoft baut seine Präsenz in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Um der stark steigenden Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz (KI) gerecht zu werden, plant der Technologiekonzern die Errichtung eines vierten Rechenzentrums im Rheinischen Revier. Der neue Standort soll in Grevenbroich entstehen.
Kaufvertrag für Grevenbroich unterzeichnet
Für das neue Bauvorhaben hat Microsoft bereits einen Kaufvertrag für das entsprechende Grundstück in Grevenbroich unterzeichnet. Das Projekt steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der ausstehenden Baugenehmigungen. Verläuft die Planung reibungslos, soll das neue Rechenzentrum in den frühen 2030er-Jahren den Betrieb aufnehmen.
Milliarden-Investitionen im Rheinischen Revier
Der neue Standort in Grevenbroich ergänzt die bereits laufenden Großprojekte von Microsoft im Rheinischen Revier. In Bergheim, Bedburg und Elsdorf entstehen derzeit ebenfalls neue Rechenzentren, für die bereits im März 2026 der offizielle Spatenstich erfolgte. Microsoft investiert Milliardenbeträge in der Region, um die ehemalige Braunkohleregion zu einem führenden Knotenpunkt für digitale Infrastruktur und Cloud-Dienste in Deutschland umzubauen.
