KIT SC eSports wird zehn Jahre alt – Gameforge begleitet das Jubiläum

Das Hochschulteam KIT SC eSports des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) besteht seit zehn Jahren. Seit der Gründung im Jahr 2015 hat sich die Organisation in der deutschen Hochschul-E-Sport-Szene etabliert. Der Karlsruher Publisher Gameforge, erster Hauptsponsor und langjähriger Partner, begleitet die Feierlichkeiten und unterstützt die Produktion eines Jubiläumsvideos zur Geschichte und Entwicklung des Teams.

Enge Verbindung zwischen Hochschulteam und Publisher

Das Video dokumentiert die Zusammenarbeit von KIT SC eSports und Gameforge anhand von Interviews, Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen. Die Partnerschaft geht inzwischen über klassisches Sponsoring hinaus und umfasst auch persönliche und berufliche Schnittstellen.

Ein zentraler Programmpunkt der Feierlichkeiten war ein gemeinsames Barbecue am 25. Juni 2025 auf dem Gelände von Gameforge – exakt zehn Jahre nach der Gründung des Teams. Mitarbeitende des Publishers und Mitglieder von KIT SC eSports kamen dort zusammen. Als Geschenk überreichte Gameforge ein handbemaltes 3D-Modell des „OGame“-Kreuzers. Ein solches Modell erhalten bei Gameforge auch Mitarbeitende zu ihrem zehnjährigen Firmenjubiläum.

Im Laufe der Jahre haben mehrere ehemalige Teammitglieder den Schritt in das Unternehmen vollzogen. Die Kooperation zeigt, wie studentischer E-Sport und berufliche Perspektiven in der Games-Branche zusammenfinden können.

Ein Beispiel ist Duc Nguyen. Seit dem Wintersemester 2018 war er bei KIT SC eSports aktiv und spielte unter anderem im Rocket-League-Team KIT SC Fertilizer. Der erste Kontakt zu Gameforge entstand 2021 bei einer gemeinsamen Veranstaltung. Daraus entwickelte sich zunächst eine Werkstudentenstelle im Customer Support, anschließend eine Festanstellung. Nach Stationen in der Qualitätssicherung wechselte Nguyen 2024 in seine aktuelle Rolle als Live Producer.

Tom Burck, Chief Officer Customers & HR und Mitglied des Executive Boards bei Gameforge, beschreibt die Entwicklung als gewachsene Partnerschaft, aus der inzwischen auch zahlreiche berufliche Verbindungen entstanden seien. Nico Rausch, Vorstandsvorsitzender von KIT SC eSports, verweist auf die Bedeutung der Zusammenarbeit für die sportliche Entwicklung des Teams und für die Perspektiven der Mitglieder über den Hochschulkontext hinaus.

Entwicklung von der Hochschulgruppe zur festen Struktur

KIT SC eSports ging aus der Hochschulgruppe „eSports United Karlsruhe“ hervor, die zunächst als lose Gaming-Community rund um das KIT entstand. Mit der Gründung einer eigenen Abteilung im KIT Sport-Club erhielt das Engagement einen formellen Rahmen.

Heute verbindet die Organisation die Teilnahme an Ligen und Turnieren mit wissenschaftlicher Begleitung in Kooperation mit dem KIT sowie Partnern aus Forschung und Praxis. Im Sommer 2024 nahm das Team an einer europäischen Hochschulmeisterschaft in League of Legends teil. Im März 2025 folgte der zehnte Meistertitel in der deutschen League-of-Legends-Uniliga.

Neben dem Wettbewerb bleibt die Community-Arbeit ein zentraler Bestandteil. Offene Arbeitskreise, regelmäßige Treffen und größere Veranstaltungen bieten Studierenden Möglichkeiten, sich organisatorisch, technisch oder sportlich einzubringen.

Vorstandsteam mit technischem und organisatorischem Schwerpunkt

Die Organisation wird von einem fünfköpfigen Vorstand geführt. Zwei Mitglieder kommen im Jubiläumsvideo zu Wort.

Nico Rausch ist seit 2015 im Verein aktiv und heute Vorstandsvorsitzender. Der Informatiker arbeitet hauptberuflich als DevOps Engineer und verantwortet im Verein unter anderem Kooperationen, interne Kommunikation sowie die technische Infrastruktur.

Karim Elyaouti gehört dem Verein seit 2018 an und ist seit 2020 Vorstandsmitglied. Der Physik-Doktorand betreut die Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen und koordiniert Community-Formate innerhalb und außerhalb des KIT-Netzwerks.

Mit dem zehnjährigen Bestehen dokumentiert KIT SC eSports die kontinuierliche Entwicklung studentischer E-Sport-Strukturen in Deutschland. Die Verbindung zu einem regional ansässigen Publisher verdeutlicht zugleich die Nähe zwischen Hochschulinitiativen und Games-Industrie.

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