Xbox Copilot: Microsofts Copilot for Gaming soll beim Computerspielen helfen

Microsoft hat am 14. März 2025 seine Pläne für den Copilot for Gaming konkretisiert. Der KI-Assistent soll Spielerinnen und Spielern beim Verstehen und Meistern von Xbox-Titeln helfen. „Neue Spieler, wie ich, können von Computerspielen eingeschüchtert werden“, sagt Microsofts Fatima Kardar im Xbox Podcast. Sie habe verschiedene Spiele ausprobiert, „aber sie schnell verworfen, weil das zu nichts führt“. Ihr Lösungsansatz ist keine Vereinfachung der Spiele selbst, sondern eben jener Copilot for Gaming.

Der Assistent soll dabei helfen, schneller ins Spielgeschehen zu finden, durch Coaching besser zu werden und „sozialere“ Spielerfahrungen zu ermöglichen. Außerdem soll er die Zeit für Installation und Einrichtung verkürzen, damit der Spaß früher einsetzt. Das reicht von der personalisierten Empfehlung bestimmter Xbox-Spiele über Erinnerungen daran, wo eine Sitzung unterbrochen wurde, bis zur Vermittlung von Kontakten zu Freunden.

Start für Xbox Insider auf mobilen Geräten

Los geht es zunächst für Teilnehmende am Xbox-Insider-Programm auf mobilen Endgeräten. „Es wird viel KI kommen“, kündigt Kardar an und verweist auf die bevorstehende Game Developer Conference, auf der Microsoft weitere KI-Angebote zeigen wollte. Bereits im Mai 2024 hatte das Unternehmen bei einem internen Event in Seattle erste Ansätze einer Copilot-Integration auf der Xbox gezeigt, unter anderem in Microsoft Flight Simulator und Minecraft. Mit dem Copilot for Gaming bekommt dieses Konzept nun einen eigenen Produktnamen und einen konkreten Startpunkt.

Schwieriges Gleichgewicht zwischen Hilfe und Störung

„Wir möchten das Spielerlebnis nicht ruinieren“, betont Kardar, die bei Microsoft den Bereich Spiele-KI innerhalb der Xbox-Abteilung leitet. Der Copilot for Gaming solle sich daher nicht aufdrängen, aber im richtigen Moment zur Seite stehen. Diese Balance sei „eine Kunst“, räumt Kardar ein. Mit der früheren Assistenzfigur Clippy hat Microsoft bereits Erfahrung damit gesammelt, wie schnell ein zu aufdringlicher Assistent Nutzer verärgern kann. Rückmeldungen von Teilnehmenden des Xbox-Insider-Programms sollen die weitere Entwicklung des Copilot for Gaming leiten.

Jason Ronald, der bei Microsoft früher für Xbox-Hardware zuständig war und sich inzwischen um kommende Generationen kümmert, erläutert den Grundgedanken so: Ein hoher Anteil an Spielinhalten bleibt der Mehrheit der Spielenden verborgen, weil sie an Herausforderungen scheitern oder gar nicht wissen, dass es einen bestimmten Nebenstrang gibt. Künstliche Intelligenz soll Spielern dabei helfen, genau die Titel intensiver zu genießen, die sie ohnehin bereits spielen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZoUDVNjDUSw

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