Die Video Game History Foundation hat sich zur Diskussion über das Ende physischer Spielemedien geäußert. Nach Einschätzung der Archivorganisation verändert ein Wechsel zu digitalen Vertriebsformen die Arbeit von Archiven, ist für sich genommen aber kein Grund, den Erhalt von Spielen aufzugeben.
Archivierung hängt nicht nur am Datenträger
Für die langfristige Sicherung sind neben Discs auch Quellmaterial, Dokumentation, Emulation und rechtliche Rahmenbedingungen entscheidend. Physische Datenträger können den Zugang erleichtern, lösen die Archivierungsfrage aber nicht vollständig.
Die Foundation veröffentlichte ihre Einschätzung in einem Beitrag auf Bluesky. Die Diskussion wurde durch Pläne zur Reduzierung physischer Veröffentlichungen für neue Konsolenspiele ausgelöst.
Für Xbox- und PC-Spiele bleibt deshalb die Kombination aus lokaler Sicherung, dokumentierten Versionen und rechtlich abgesicherten Archivierungsprojekten entscheidend.
