Start Entwicklung Google und My.Games starten Förderprogramm „Game Drive“ für europäische Mobile-Games-Studios

Google und My.Games starten Förderprogramm „Game Drive“ für europäische Mobile-Games-Studios

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Google und My.Games starten Förderprogramm „Game Drive“ für europäische Mobile-Games-Studios

Der Investment-Arm des Games-Unternehmens My.Games, MGVC, hat gemeinsam mit Google ein europaweites Accelerator-Programm fuer mobile Spieleentwickler gestartet. Wie heise berichtete, traegt das Programm den Namen „Game Drive“ und richtet sich an Studios und Teams aus ganz Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten.

Europa als Absatzmarkt statt Entwicklungsstandort

Hintergrund der Initiative ist eine Beobachtung, die My.Games und Google teilen: Europa ist zwar ein bedeutender Absatzmarkt fuer Videospiele, die meisten erfolgreichen Titel stammen jedoch aus den USA, Japan oder China. Allein in Deutschland wurden 2019 mit interaktiver Unterhaltung und der dazugehoerigen Hardware mehr als 6 Milliarden Euro umgesetzt, waehrend die Produktion selbst ueberwiegend im Ausland stattfindet. Mit Ausnahme einzelner internationaler Erfolge wie Ubisoft in Frankreich gilt der Kontinent bislang nicht als fuehrender Entwicklungsstandort.

Bewerbung bis Januar moeglich

Im Rahmen von „Game Drive“ erhalten ausgewaehlte Teams Zugang zum Fachwissen beider Unternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung von Mobilegames im Google Play Store. Interessierte Studios konnten sich bis zum 8. Januar bewerben, die ersten ausgewaehlten Projekte sollten anschliessend direkt von den Mobilegames-Experten von My.Games und MGVC betreut werden. Google und My.Games arbeiten bereits seit laengerem eng zusammen, unter anderem bei der Einfuehrung erfolgreicher Mobiletitel im Play Store.

Foerderprogramme wie „Game Drive“ reihen sich in eine laengere Reihe von Initiativen ein, mit denen kleinere Studios beim Markteintritt unterstuetzt werden sollen. Auch andere Mobile-Games-Anbieter sind in der Vergangenheit mit wechselndem Erfolg auf dem europaeischen Markt aufgetreten, wie etwa der personelle Umbruch beim Karlsruher Entwickler Flaregames gezeigt hat.

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