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Harman Kardon Invoke: Cortana wird per Update abgeschaltet

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Harman Kardon Invoke: Cortana wird per Update abgeschaltet

Besitzer des smarten Lautsprechers Harman Kardon Invoke müssen sich auf ein deutlich eingeschränktes Gerät einstellen. Microsoft stellt seinen Sprachassistenten Cortana für Verbraucherprodukte ein, wovon der 2017 vorgestellte Lautsprecher unmittelbar betroffen ist. Ein entsprechendes Update deaktiviert die Cortana-Funktion dauerhaft.

Ein Lautsprecher, gebaut um Cortana

Der Invoke war seinerzeit ein ungewöhnliches Produkt: Statt auf Amazons Alexa oder den Google Assistant setzte Harman Kardon bei seinem smarten Lautsprecher konsequent auf Microsofts Cortana. Das Gerät kam im Mai 2017 auf den Markt und sollte Cortana eine Bühne im wachsenden Markt für Smart Speaker verschaffen.

Microsoft zieht sich aus dem Verbrauchermarkt zurück

Cortana konnte sich im Wettbewerb mit Alexa und dem Google Assistant im Privatkundenbereich nie durchsetzen. Microsoft richtet den Assistenten deshalb inzwischen konsequent auf Produktivitätsanwendungen aus, etwa innerhalb von Office 365, und zieht Cortana aus klassischen Verbraucherprodukten wie Lautsprechern zurück.

Update kappt auch die WLAN-Funktion

Mit dem Update, das ab dem 10. März 2021 verteilt wird, verschwindet nicht nur Cortana. Gleichzeitig wird auch die komplette WLAN-Funktion des Lautsprechers deaktiviert, sodass der Invoke danach nur noch als gewöhnlicher Bluetooth-Lautsprecher genutzt werden kann. Da das Gerät über keine Kopfhörerbuchse verfügt, bleibt Bluetooth die einzige verbleibende Möglichkeit zur Audiowiedergabe.

Frist bis Ende August

Nutzer haben laut Microsoft bis zum 31. August 2021 Zeit, das Update zu installieren. Wer diese Frist verstreichen lässt, riskiert, dass der Lautsprecher vollständig unbrauchbar wird, einschließlich der Bluetooth-Funktion. Betroffene Kunden in den USA erhielten als Ausgleich für die Einschränkungen einen Gutschein im Wert von 50 US-Dollar.

Symbol für das Ende von Cortana als Consumer-Produkt

Der Fall des Harman Kardon Invoke steht sinnbildlich für das Scheitern von Cortana im Massenmarkt der Sprachassistenten. Während Alexa und der Google Assistant sich in Millionen Haushalten etablieren konnten, bleibt von Microsofts einstigem Vorstoß in diesem Bereich am Ende vor allem ein Lautsprecher übrig, der nach dem Update nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Funktionen bietet.

Quelle: heise.de

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