Kritische Sicherheitslücke in TP-Link-Gaming-Router Archer C5400X entdeckt

Sicherheitsforscher von Onekey haben eine kritische Schwachstelle im weitverbreiteten Gaming-Router Archer C5400X von TP-Link entdeckt. Die Lücke ist unter CVE-2024-5035 gelistet und mit dem maximalen Schweregrad von 10 von 10 Punkten auf der CVSS-Skala bewertet.

Die Forscher fanden die Schwachstelle in einem Tool, mit dem der Router einen Selbsttest seiner drahtlosen Schnittstellen durchführt. Über eine ungesicherte Netzwerkverbindung lassen sich damit ohne Authentifizierung beliebige Befehle mit Root-Rechten auf dem Gerät ausführen. Angreifer könnten auf diesem Weg unter anderem den gesamten Netzwerkverkehr mitlesen oder den Router als Ausgangspunkt für weitere Angriffe im Heimnetzwerk nutzen. Details zu der Lücke hat Onekey in einem Blogbeitrag veröffentlicht.

Der Archer C5400X richtet sich mit seiner Bewerbung als Gaming-Router speziell an Spieler, die Wert auf niedrige Latenzen und stabile Verbindungen legen. Betroffene Nutzer sollten prüfen, ob ein aktuelles Firmware-Update für ihr Gerät verfügbar ist, um die Schwachstelle zu schließen.

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