Chimera Entertainment setzt dauerhaft auf Remote-Arbeit

Chimera Entertainment will seine Spieleentwicklung dauerhaft über verteilte Teams organisieren. GamesWirtschaft berichtete am 12. November 2021 über virtuelle Entwickler-Hubs in Finnland, Italien, Spanien und Rumänien. Für Anfang 2022 seien weitere Hubs in Polen und Portugal vorgesehen. Neue Beschäftigte müssten damit nicht nach München umziehen.

Zehn Einstellungen mit digitalen Bewerbungsverfahren

Dem Bericht zufolge beschäftigte das Studio rund 70 Personen und stellte innerhalb von 18 Monaten zehn Mitarbeitende nach rein virtuellen Bewerbungsverfahren ein. Zu den Neuzugängen gehörte Projektleiter Raimund Wiczniewski, zuvor bei Remedy Entertainment tätig.

Studio-Gründer Hendrik Lesser erklärte laut GamesWirtschaft, Webcams, Mikrofone und Headsets seien bereits vor den ersten Lockdowns beschafft worden. Geschäftsführer Christian Kluckner beschrieb die Umstellung als dauerhafte Entscheidung, nicht als bloße Übergangslösung für die Pandemie. Für besondere Treffen und gemeinsame Feiern sollten Beschäftigte weiterhin nach München reisen.

Die Meldung betrifft die Arbeitsorganisation des Studios, nicht die Eröffnung sechs physischer Niederlassungen. Polen und Portugal waren zum Zeitpunkt des Berichts noch geplante Ergänzungen.

Parallel entwickelte Chimera Entertainment das Strategiespiel Realms at War, für das der FFF Bayern 2020 eine Produktionsförderung von 500.000 Euro empfohlen hatte. Die Förderentscheidung und die internationale Personalstrategie sind unterschiedliche Vorgänge.

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