Phil Spencer zur Activision-Übernahme: Microsoft setzt auf langfristige Pläne

In einer Investorenkonferenz vom 19. Januar 2022 haben Microsoft und Activision Blizzard die geplante Übernahme des Publishers erläutert. Xbox-Chef Phil Spencer betonte, dass die Entscheidung auf eine langfristige Zusammenarbeit und nicht auf kurzfristige Ergebnisse ausgerichtet sei.

Mobile Gaming und Studio-Teams im Mittelpunkt

Microsoft Gaming verwies auf die Reichweite der Activision-Blizzard-Marken Call of Duty, World of Warcraft, Diablo und Overwatch. Mit King gehört außerdem ein großer Mobile-Publisher zum übernommenen Konzern. Damit erweitert Microsoft seine Präsenz im Smartphone- und Tablet-Markt deutlich.

Spencer erklärte, Microsoft habe die Produkt-Roadmap von Activision Blizzard gesehen und sei von den geplanten Projekten überzeugt. Die Teams sollten ihre kreative Eigenständigkeit behalten. Gleichzeitig wolle Microsoft die Entwicklung künftiger Spiele und die Zusammenarbeit zwischen den Studios unterstützen.

Der Abschluss der Transaktion stand zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aktionäre und die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Als Kaufpreis waren rund 68,7 Milliarden US-Dollar vorgesehen.

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