Der für den 19. November 2024 angekündigte Microsoft Flight Simulator 2024 ist ab sofort erhältlich. Der Nachfolger des 2020er-Titels steht für Xbox Series X|S, PC und über den Xbox Game Pass bereit. Entwickelt wird die Simulation weiterhin von Asobo Studio, unterstützt von mehr als 800 Mitwirkenden aus der Community, darunter etablierte Addon-Entwickler wie iniBuilds, Carenado und Gaya.
Flugzeugflotte und Flughäfen deutlich erweitert
Zum Start bringt die Standard Edition 70 detailliert nachgebildete Flugzeuge und 150 überarbeitete Flughäfen mit. Wer die Deluxe Edition wählt, bekommt zehn zusätzliche Flugzeuge und fünf weitere Flughäfen, die Premium Deluxe Edition kommt insgesamt auf 95 Flugzeuge und 15 zusätzliche Flughäfen. Die Aviator Edition bündelt den kompletten Premium-Deluxe-Umfang mit weiteren 30 Marketplace-Flugzeugen. Besitzer der Deluxe- oder Premium-Deluxe-Version des Vorgängers von 2020 übernehmen ihre freigeschalteten Flugzeuge und Flughäfen automatisch in die neue Simulation.
Neben freiem Fliegen setzt Asobo Studio verstärkt auf strukturierte Karrieren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, etwa Buschfliegen, Luftrettung oder Frachttransporte. Dynamisches Wetter und eine als weltumspannend beworbene Kartengrundlage sollen laut Entwicklerstudio für mehr Abwechslung sorgen als im Vorgänger.
Community-Beteiligung als zentrales Verkaufsargument
Asobo Studio betont bei der Veröffentlichung erneut die enge Zusammenarbeit mit der Flugsimulations-Community. Ein Großteil der neuen Flugzeuge und Flughäfen stammt aus Kooperationen mit externen Studios, die bereits am Marketplace des Vorgängers beteiligt waren. Rückmeldungen aus der Community sollen laut Studio auch nach dem Release direkt in künftige Inhalte einfließen, ein Modell, das Microsoft seit dem 2020er-Teil verfolgt.
Eine ausführliche Übersicht der technischen und inhaltlichen Neuerungen hatte XboxDev bereits vor dem Launch veröffentlicht. Wie sich der Simulator in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung tatsächlich schlägt, zeigt sich getrennt davon vor allem an der Server-Auslastung, die viele Spieler zum Start beschäftigte.
