Corsair und Endor AG einigen sich auf Übernahme von Fanatec Sim Racing

Der Hardware-Hersteller Corsair hat sich mit der Endor AG auf eine endgueltige Vereinbarung zur Übernahme von Fanatec Sim Racing geeinigt, wie Corsair am 20. September 2024 mitteilte. Der Abschluss der Transaktion wird kurzfristig erwartet.

Fanatec gilt als einer der bekanntesten Hersteller von Force-Feedback-Lenkraedern, Pedalerien, Schalthebeln und kompletten Rennsimulator-Cockpits. Die Produkte sind mit Xbox, PlayStation und PC kompatibel und richten sich sowohl an Gelegenheitsspieler als auch an ambitionierte Sim-Racing-Fahrer.

Standort Landshut bleibt erhalten

Der Hauptsitz von Fanatec bleibt nach der Übernahme in Landshut bestehen. Corsair will damit sicherstellen, dass die Marke ihre Wurzeln und die Naehe zu bestehenden Kunden behaelt. Laufende Bestellungen und der Support sollen von der Transaktion nicht beeintraechtigt werden, beide Unternehmen kuendigten einen reibungslosen Übergang an.

Andres Ruff, CEO der Endor AG, kommentierte den Schritt: „Corsair teilt die Leidenschaft von Fanatec für Innovation, Qualitaet und kontinuierliche Entwicklung. Diese Übernahme wird Fanatec neue Tueren öffnen, um sein Portfolio weiter auszubauen und sich noch enger mit der wachsenden Sim-Racing-Community zu verbinden.“

Corsair baut Position im Sim-Racing-Markt aus

Corsair ist bislang vor allem für PC-Komponenten, Peripherie und Gaming-Zubehoer bekannt und hat in den vergangenen Jahren mehrere Marken unter sein Dach geholt, darunter Elgato, Origin PC und Scuf Gaming. Mit Fanatec erschliesst sich der Konzern nun gezielt den wachsenden Markt für Rennsimulationen, in dem immersive Hardware zunehmend gefragt ist.

Konkrete Kaufsumme oder Details zum Zeitplan des Abschlusses nannten weder Corsair noch die Endor AG.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein