Sony und Apollo prüfen gemeinsames Angebot für Paramount

Sony Pictures Entertainment und Apollo Global Management prüften im April 2024 ein gemeinsames Angebot für Paramount Global. Reuters berichtete am 19. April 2024 über Gespräche zwischen Sony-Chef Tony Vinciquerra und Vertretern der Investmentfirma. Ein verbindliches Angebot lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Die Gespräche befanden sich damit in einer frühen Phase. Laut dem Bericht mussten die Beteiligten zunächst die Bedingungen eines möglichen gemeinsamen Vorgehens klären. Eine konkrete Kaufsumme oder eine Vereinbarung mit Paramount war am 19. April nicht bekannt.

Paramount verbindet Film, Fernsehen und Streaming

Paramount Global bündelt unter anderem das Filmstudio Paramount Pictures, den Streamingdienst Paramount+ sowie Fernsehsender und Marken wie MTV, Comedy Central, Showtime, Yellowstone und Top Gun. Ein Zusammenschluss hätte Sony damit Zugriff auf ein großes Film- und Fernsehportfolio verschafft.

Sony hätte sein Streamingangebot erweitert

Für Sony wäre Paramount+ der entscheidende Teil eines solchen Geschäfts gewesen. Sony ist mit Sony Pictures, PlayStation und weiteren Unterhaltungsbereichen breit aufgestellt, betreibt aber keinen vergleichbaren eigenen allgemeinen Streamingdienst. Ein möglicher Kauf hätte deshalb nicht nur Filmrechte, sondern auch eine bestehende Streamingplattform in den Konzern gebracht.

Die Meldung beschrieb ausschließlich Gespräche. Ob Apollo und Sony tatsächlich ein Angebot vorlegen würden und wie Paramount darauf reagieren könnte, war am damaligen Stand offen.

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